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Headhunter-Kampagne

Mein Name ist Jack Spooner. Ihr könnt mich aber auch Spoon nennen. Ich bin Headhunter und verdiene mein Geld damit, anderen die Drecksarbeit abzunehmen. Fuck, was für Arschlöcher das teilweise sind. Scheisse, wenn meine Mutter mich so reden hören würde, ich würde jetzt rechts und links ein paar auf's Maul kriegen.


Meine Kindheit war nicht besonders und auch in den beschissenen Gelegenheitsjobs ging ich nicht besonders gut auf. Erst bei den Marines war es mir, als wenn ich zu etwas nütze wäre.

In den Häuserschluchten von NYC verirren sich selten Sonnenstrahlen. Und wenn es doch welche gibt, werden sie meist schnell von den CMD-Technikern durch Sonnenschutzanlagen abgehalten, die neonfarbenen CMD's zu beleuchten. Manchmal habe ich das Gefühl, das die Stadt ein Vampir geworden ist. Bloß kein Licht von aussen und jeder der hier strandet wird ausgesaugt und verzehrt. Hier in New York City herrscht Gewalt und Korruption. Seit Euch dessen bewusst. Gewöhnt Euch daran eine enge Beziehung zu Eurer Waffe zu pflegen. Tut Ihr es nicht - so what. Ist Euer Leben.

Ich habe von einer jungen Truppe gehört, die wohl einem Mafiaboss schon einen Gefallen erfüllt haben soll. Sollen harte Typen sein. Egal. Auch sie kochen nur mit Wasser. Hier überleben nur jene, die das sagen oder das tun wovor andere zögern. Hoffentlich denken sie stets daran. Kennen gelernt habe ich sie noch nicht aber mal schauen was das HIC in seinen Datenbanken über sie hat. Letztenendes wird jeder von uns im HPS geführt; und wenn es nur der Name ist.

Mal schauen was da steht...

HPS Database - Results

Abe Ray Amsterdam
Der ältere der texanischen Zwillinge ist Abe Ray Amsterdam. Der langer, dürrer Mann mit struppig, blonden Haar und blau-grünen Augen. Er hat in New York das städtische Leben kennen und lieben gelernt. Er trägt neuste "New Yorker"-Mode und liebt das Nachtleben. Schlürft dort gerne den einen oder anderne Cocktail und flirtet mit Mädchen seines Alters.
Ist er jedoch bei der 'Arbeit', kommt sein texanisches Gemüt hervor: ruppig und gnadenlos. Er trägt dann seine Panzerjacke mit dem großen, orangen Bullenkopf dem Markenzeichen der 'Texaner', einen schweren, texanischen revolver, die Bulls Eye, sowie seine T-Rex, ein robustes Gewehr. Während seiner Aufträge wäre er am liebsten auf einem Pferd unterwegs und würde die Gesuchten mit dem Lasso einfangen; wie die Rindviecher auf der Ranch seiner Eltern in Texas.
Und für spezielle Einsätze verfügt er jetzt auch über eine spezielle Wumme: die 4000 Schuss pro Minute der Malkov Fireball zerfetzen auch stark gepanzerte Nanitoren.

Amy Wes
18 Jahre alt und das einzige Mädel in der Bande ist Amy Wes. Amy lebt in einem netten Apartment in "West New York" und ist in ihrer Freizeit sehr aktiv. Am liebsten aber arbeitet sie mit ihren Cousins (ja, und eigentlich auch mit ihrem Onkel ;) ) an spannenden Aufträgen. Nur leider verträgt sie zu viel ToD und Blut auf einem Haufen nicht so gut... zum Glück hat sie ja ihre Verwandten. Amy ist eher klein, hat rote Haare und grüne Augen. Durch etwas ungewöhnliche Klamotten, passt sie perfekt in das New Yorker Stadtleben. Aber lassen sie sich nicht von ihr täuschen! Wenn es mit ihren Cousins raus zur "Arbeit" geht, ist sie jemand anderes. Mit ihren zwei Beretta oder wahlweise ihrer Remington Thunderdance, erledigt sie Gegner ohne jedes Zögern. Für Amy ist ein gemütlicher Abend in ihrer Lieblingsbar, mit ihren Cousins, Flirtgelegenheiten, Tanz und viel Alkohol die besste Erholung nach getaner Arbeit.

Was ist HEADHUNTER_2.0

HEADHUNTER_2.0 (auch HH2) ist ein klassisches Dark-Cyberpunk Rollenspiel. Es spielt in New York City im Jahre 2135. Die globale Erwärmung hat die Polkappen fast komplett schmelzen lassen und die Küstenregionen haben sich stark verändert. Randbezirke von NYC sind überflutet und verbergen unter der Wasseroberfläche eine bizarre "Unterseestadt".
2130 ist durch einen Unfall in einem Forschungslabor ein agressives Virus ausgetreten und hat fast ein viertel der Bevölkerung in Mutanten verwandelt. Durch die explosionsartige Ausbreitung waren Regierung und Militär überfordert und so entstanden die Headhunter, die für ein gutes Kopfgeld die Mutanten jagten und bis ins Jahr 2135 das Virus weitgehend ausrotten konnten.
Heute erledigen Headhunter nicht nur ihren ursprünglichen Job, sondern nehmen auch gerne Söldneraufträge an. Ob legal vom HIC (dem Headhunter-Information-Centre) oder brisante Aufträge, die ein gewisses Maß an Verschwiegenheit verlangen, ist mitlerweile eine Frage der Bezahlung geworden. Moral, Rechtschaffenheit oder Ehre sind dieser Tage vergebens zu finden. Hier zählt das Gesetz des stärkeren; oder besser - das Gesetz der besseren Waffe...

Logbuch

19122008
...wir hatten es gerade noch geschafft den Kern des Hauptrechners wieder zu installieren, als Abe un Amy wieder zurück zur Sicherheitszentrale gingen. Sie versuchten sich in das Überwachungssystem einzuklinken und nach ein paar peinlichen Versuchen, nicht ganz wie Vollpfosten dazustehen, half Onkel Neth den beiden online in das richtige Verzeichnis zu kommen. Bei einer Aufzeichnung der Sicherheitskameras entdeckten sie einen Schatten über das Bild huschen. Es war in einem Gemeinschaftsraum der oberen Sektionen. Sie öffneten einen Kanal zur Schicherheitskamera und sahen einen verwüsteten Gemeinschaftsraum, aber keine Menschenseele, geschweige denn einen Nanitor oder ähnliches. Dann brach auf einmal die Verbindung zusammen und es blieb nichts weiter übrig, selbst nachzusehen. Sie machten sich auf den Weg und öffneten das Schleusenschott.

!!! BÄM, SCHÄPPER !!!

Irgendjemand hatte Stahlrohre und Tischbeine von Innen gegen das Schott gelehnt. Der Lärm war markerschütternd. Abe und Amy zuckten zusammen, konnten sich aber recht zügig wieder fassen. Die restlichen Tische waren durcheinander gestellt. Es sah aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Am Ende des Raumes waren alle Tische wie eine Barikade aufgeschichtet. Amy schlich sich vorsichtig vor. Nur Abe hatte es wieder vermasselt. Er stieß gegen einen Tisch und musste sich auf die Lippen beissen, nicht wie ein gestochener Bulle aufzujammern und vor sich hin zu fluchen. Auch er versuchte nach vorne zu schleichen, als plötzlich ein Pfeil an seinem Ohr vorbei schoss und unmittelbar danach hinter ihm eine nicht zu verachtenede Explosion, ihn unsanft auf den Boden schleuderte.

"Wer seid Ihr? Was wollt Ihr?!"

Abe und Amy verschanzten sich hinter einigen Tischen und lerneten so, etwas unsaft, Jack kennen.
Jack ist auch mit seiner Gruppe vor einer Woche hier eingetroffen. Auch sie (insgesamt fünf) sollten herausfinden, warum der Kontakt zur Forschungsanlage abgebrochen war. Nach und nach sind seine Kameraden den Nanitoren zum Opfer gefallen und Jack hatte sich dann allein in diesem Gemeinschaftsraum verschanzt. Er war panisch und sichtlich nervös. Ist aber auch verständlich gewesen, wenn man bedenkt was aus seinen Kameraden geworden ist. Abe und Amy hatten sich mit ihm ausgetauscht, als plötzlich über die Lautsprecher alte Oldies dröhnten. Keine Ahnung. Aus dem vorletzten Jahrhundert wohl. Letztlich stellte sich heraus, das Onkel Neth seine Musikdateien ins System hochgeladen hatte...naja...

Gemeinsam machten sich alle (auch Okel Neth und Cody) daran die Nanitoren zu verfolgen. Sie hatten den Hauptkern assimiliert und mit Cybergliedern versehen. Dieser so genannte "Brain Bug" wurde dann durch ein Hölensystem eskortiert. Nach einer kurzen Lagebesprechung ist die Truppe dann mit Jack zusammen hinterher.

Die Höhle war sehr feucht und glitschig. Und wenn Amy geahnt hätte, was auf sie zukäme, wäre sie niemals vor Onkel Neth gelaufen, sondern hätte lieber die Nachhut gebildet. Onkel Neth ist nämlich schwer gestürtzt und hatte mit seiner ZX400 das rechte Bein so dermaßen zerschossen, sodass Amy es auch gleich an Ort und Stelle liegen lassen durfte.

"Neth!! Du verdammtes Arschloch!! Aaaaarrrgh!!!
"Ups?!"

Zum Glück ist Amy mit guten Nehmerqualitäten gesegnet. Zwar hatte sie höllische Schmerzen, Aber das WoundPatch von Jack half etwas und die Truppe konnte weiter. Letztlich holten sie die Nanitoren doch noch ein, weil sie stehengeblieben sind und wohl auf Instruktionen warteten. Sie postierten sich und freuten sich regelrecht darauf, mit Ihren in einer Waffenkammer gefundenen Miniguns, die Nanitoren dann doch recht effektvoll wegzupusten.

Den "Brain Bug" haben sie dann rekalibriert und wieder zurückgebracht. Die Nanitoren konnten sie so ausser Gefecht setzen und auch die Verbindung nach draussen funktionierte wieder. Die kopierten Forschungsakten sowie das Nanitoren-Projekt, löschten das Hauptverzeichnis und machten sich daran die Insel zu verlassen, in dem sie einen Transportservice orderten.

In Manhattan angekommen mussten sie jedoch feststellen, dass Seahorse-Medical pleite gegangen ist. Kurzum wurde das Nanitor-Projekt von Onkel Neth an Cyberdyke-Systems (CDS) für gutes Geld verkauft. Jack verscheuerte noch ein paar medizinische Forschungsunterlagen und dann ging es postwendent zum nächsten Cyberdoc, der Amy ein nagelneues Gemini Cyberbein verpasste.

Was nun kommt ist noch ungewiss. Bereit für neue Abenteuer...

06022009
...wir hatten uns in unserer Stamm-Cyberbar zu einem Bier getroffen. Der letzte Job war hart. Vor allem weil uns das Geld durch die Lappen gegangen war. Nach einiger Zeit fiel Abe ein hektisch und ängstlich dreinschauender Typ auf. Dieser hatte es wohl sehr eilig und knallte mit Abe zusammen. Erst haben wir nicht verstanden. Aber als der Typ spurlos in den Straßen verschwand und ein schwarzer Wagen, mit in schwarzen Anzügen gekleideten Herren durch die Gassen jagte, schwante uns schon etwas. Abe wurde noch von den Typen angesprochen und nach dem Flüchtigen befragt aber Abe blieb cool:

"Ne! Wieso? Ich habe niemanden gesehen."

Zuhause angekommen entdeckte Abe eine spezielle Disc, die er selbst nicht kannte. Sie war in einer seiner Jackentaschen. Abe verstand nicht wie diese Disc dahinkam, bis er sich an den Zusammenprall mit dem Typen in der Bar erinnerte. Dieser Typ musste sie in Abe's Tasche gesteckt haben. Aber wieso?

Leider konnten wir die Daten auf der Disc nicht entschlüsseln, diese schienen ein eigenes Format zu haben und ohne den modifizierten Player, kamen wir nicht an die Daten. Wir gingen zum HIC und versuchten etwas mehr über den jungen Mann zu erfahren, der Abe angerämpelt hatte.

Auf dem Platz vor dem HIC trafen wir auf eine junge Frau, die Headhunter suchte, um ihren vermissten Bruder zu finden. Wir waren recht erstaunt, zu erfahren, dass es sich dabei um unseren Typen handelte. So haben wir den "Auftrag" dan letztlich angenommen und konnten mit ihrer Hilfe in seine Wohnung.

Seine Bude war jungesellenmäßig unaufgräumt. Was aber auffiel war, dass er ein besonderes Hobby hatte. Filme. Keine Kinofilme oder Pornos. Nein. Selbstgedrehte Tieraufnahmen in den letzten Naturgebieten oder auch in den Häuserschluchten von Manhattan. Dabei fiel uns ein besonders auffälliger Vidieo-Disc-Player auf. Er sah so selbstgebastelt aus und tatsächlich vermochte dieser keine Standartdiscs abzuspielen. Wir mussten nur 1 und 1 zusammenzählen, um zu erfahren wozu dieser Player gedacht war. Abe zog die Disc aus seiner Tasche und legte sie in den Player. Er drückte "Play" und...

Tatsächlich! Die Disc wurde abgespielt.

Es war ein Flussufer zu sehen. Wir tippten auf den Hudsen-River, waren uns aber nicht ganz sicher. Er schien gerade Wasservögel aufzunehmen und komentierte das auch recht lebhaft. Doch dann fiel uns etwas auf.
Im Hintergrund wurde gerade jemand getötet!

Und er sah es durch die Kamera ebenfalls, soomte heran und dann sahen wir einen älteren, wichtig erscheinenden Mann. Seine in schwarz gekleideten Handlanger hatten gerade einen uns noch unbekannten Mann hingerichtet und nun bemerkten sie, das sie dabei gefilmt wurden.

Abe, Amy und Neth starrten auf den Screen und danach überschauten sie nochmal die Wohnung...

"Scheiße! Das ist keine Unordnung! Die Macker waren hier und haben die Wohnung durchsucht!"

Wir starrten uns kurz an und dann ging es auch schon los.

Abe riss die Disc aus dem Player und Neth nahm diesen selbst mit. Wir verschwanden schläunigst aus der Wohnung, weil wir jetzt wussten, dass wir in großer Gefahr schwebten. Kaum auf der Strasse, wurde auf uns geschossen. Der Schütze musste auf dem Dach gegenüber sitzen. Wir suchten Deckung. Unser Auto war zu weit weg, als dass wir hätten unverletzt is Auto springen können. Also rannten wir die Gasse hinter uns rein. Von vorne kam plötzlich ein schwarzer Wagen in die Gasse geschossen. Wir retteten uns über eine Feuerleiter und rannten diese hoch aufs Dach. Die Gegend war recht armseelig und so gelangten wir nach acht Etagen das Dach. Letztlich waren wir froh nicht im Business-District zu sein. Dort wären wir nicht mal eben so auf ein Dach gekommen. Kaum ober angekommen mussten wir wegen den Heckenschützen wieder in Deckung gehen. Wir schafften es ins Treppenhaus des Hauses und flüchteten auf die letzte Etage, wo Stauräume waren. Wir verschanzten uns kurz, um Luft zu holen und unser weiteres Vorgehen zu planen.
Leider blieb uns nicht viel Zeit. Wir hörten Stimmen. Schritte. Schritte von unseren Verfolgern. Sie stümten die Etage. Wir zogen die Waffen. Schossen den Flur hinunter und stürzten das Treppenhaus runter. Unten angekommen checkte Abe, ob der Heckenschütze noch da war. Und tatsächlich...

"Los Amy, los! Er hat uns noch nicht bemerkt!"

Amy legte an und knallte den Typen vom Dach. Jetzt war der Weg frei. Wir sprangen ins Auto und rasten davon...