Weihnachtsfeier (15. Dezember 2007)

Aus RSCT94

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Am 15. Tag des letzten Monats des siebten Jahres des 21. Jahrhundert ...

Hey, Alter, wenn du so weiter machst krepieren unsere Leser noch alle an Hirnaustrocknung. Schwafel nicht so viel, kapiert?

Bitte nicht hauen, es kommt auch nie wieder vor...

Ist ja gut, Alter. Heul mal nicht rum. Und jetzt mach weiter, bevor ich böse werde.

Am 15. Dezember 2007 bot sich dem geschulten Beobachter ein ungewohntes Bild. Im Schwesternwohnheim, das sonst nur als geselliger Treffpunkt für Rollenspieler fungierte, wurde gerannt, gehüpft und geklettert. Was war passiert? Stand das Schwesternwohnheim etwa in Flammen? Drohte eine Invasion der Borg? Gab es irgendwo Gratispizza? Weit gefehlt. Die sonst ehr trägen Rollenspieler waren mitten in eine Schatzsuche geraten. Und das in einem alten Mayatempel, der sich fest vorgenommen hatte, keinen der Beteiligten mehr lebend gehen zu lassen. Doch zum Glück stand den tapferen Recken auch ein Verbündeter zur Seite, nämlich...

Stop, Alter, was soll der Scheiß denn? Du kannst doch nicht mittendrin anfangen. Erzähl die Story gefälligst von Anfang an, sonst hagel's Kopfnüsse, kapiert?

Äh, jaja, natürlich, wie du verlangst, aber nicht hauen... Also eine kleine Gruppe von Rollenspielern hatte sich im Schwesternwohnheim versammelt und wartete völlig ahnungslos darauf, dass es mit der diesjährigen Weihnachtsfeier endlich losging. Die sollte jedoch vollkommen anders werden, als sie es erwartet hatten. Denn plötzlich tauchte niemand geringeres als Lara Croft und Indiana Jones auf, um die wartende Gemeinschaft mit auf eine Schatzsuche in einen Mayatempel zu nehmen. Dabei sollte geklärt werden, wer von beiden der bessere Archäologe war. Durch Zufall wurde entschieden, wer sich wesssen Team anschließen durfte. Das es nicht leicht werden würde in den Besitz des Schatzes zu gelangen, war beiden Gruppen klar, doch sie waren fest entschlossen ihr bestes zu geben. Und so stellten sie sich der ersten Herausforderung, dem Überqueren eines reißenden Flusses voller gefährlicher Tiere mit nichts anderem als ein paar Holzbrettern. Dass eben diese Holzbretter in Papierfom vorlagen, machte die Sache nicht einfacher. Das Team um Miss Croft erreichte dabei die andere Seite mit großem Vorsprung, während ein Großteil des gegenerischen Teams, verkrüppelt durch eine Vielzahl von Angriffen durch die Flussbewohner, am anderen Ufer zurück blieben.

Zum Glück wartete im Inneren des Tempels ein Geist auf die Abenteurer, der verlorene Gliedmaßen wieder regenerierte und freundlicherweise sogar das Flussbett austrocknete, um so allen Expeditionsteilnehmern den Weg zum Tempel zu ermöglichen. Von diesem Untoten erfuhren sie auch, dass eine vielzahl von magischen Edelsteinen benötigt wurden, um den Schatz zu finden und eine Reihe von tödlichen Fallen waren zu überlisten.

Und schon ging es mit den ersten Hindernissen los. Dabei musste eine Sprengladung sowie einige Ladungen Wasser auf die andere Seite eines Ganges befördert werden. Beide Teams stellten sich dabei äußerst geschickt an und wurden dafür mit Edelsteinen belohnt. Auch bei dem anschließenden Quiz des Todes konnte eines der Teams punkten und weitere Steine gewinnen. Bei der nächsten Aufgabe des Tempels ging es darum, verschiedene Eimer nach...

*klonk*

Alter, jetzt reichts mir aber. Wenn du zu verpeilt bist, die Story richtig zu erzählen, dann kannst du dich auch verpissen. Ich mach jetzt weiter, kapiert? Also, aufgepasst, als nächtes wollte der olle Geist nämlich irgend so ein fieses Mayaritual machen. Da mussten die armen Schweine nämlich ganz viel süßen Scheiß essen, weil das angeblich eine reinigende Wirkung haben sollte. Voll der Mist, aber der olle Geist war sowieso nicht ganz dicht. Der hat sich immer zwei Leute geschnappt, einen aus jeder Gruppe, und die dann zur Kammer des Todes gebracht. Bei dem war sowieso voll alles mit Tod und so. Bestimmt hatte der irgendwie so'n Trauma oder so als der selbst abgekratzt ist. Naja, kein Wunder das du da gaga wirst, wenn du nur so nen ollen Tempel zum Reden hast. Auf jeden Fall mussten die da einzelnd durch diesen Raum durch und dabei war der völlig dunkel. Stell dir das mal vor, Alter, du kannst nichts sehen und weißt, dass du nach 3 Minuten tod bist, wenn du dann nicht den Exit gefunden hast, genau das hat der Raum nämlich gemacht. Krass, oder? Und dann...

*peng*

NSCs
Maren als Lara Croft
Christian als Indiana Jones
Timo als Geist des Tempels
Arne als Ah Puch, Herr der Unterwelt

Abenteurer
Regina, Mona, Lilli, Marie, Sonja, Chrissy
André, Carsten, Mirko, Claus, Mischa, Jo
Heiko, Mirco, Ian, Gunter, Merten, Mario
Großer Daniel, Kleiner Daniel, Torben

Einen Herzlichen Dank an alle Mitspieler.


Echt nett von der Lara, dass die mir ihre Waffe geliehen hat, jetzt kann ich endlich weitererzählen. Wo war der Kerl stehen geblieben? Achso, ich sehe schon... Jeder der die Kammer des Todes also nicht rechtzeitig verlassen hatte, wurde vom Tempel getötet. Alle Opfer der Expedition, auch die, die bei einem der anderen Hindernisse zu Tode kamem, landeten bei dem Herren der Unterwelt, der sich einen Spaß daraus machte, sie in verschiedene Szenen zu stecken, wodurch sie allerdings die Gelegenheit bekamen durch gutes Rollenspiel ihr Leben zurück zu erhalten.

Die nächste Herausforderung bestand darin, Behälter mit unterschiedlichstem Inhalt nach den begehrten Edelsteinen zu durchwühlen. Von Kuscheltieren über eingeweichte Gummiwürmer bis zu Mehlwasser war alles dabei. Außerdem galt es zu zeigen, dass man seinen Kollegen aus Babel einen Schritt voraus war. Eine Partie Jenga war angesagt. Dann ging es darum, zu beweisen, wie gut der eigene Gruppenzusammenhalt war. Ein Floss galt es durch das gezielte Opfer von überschüssigen Passagieren vor dem Kentern zu bewahren. In einer weiteren Aufgabe war die genaue Kentniss der Vereinsmitgleider von Nöten. Der Geist persönlich trat gegen die beiden Teams im Seelenmemorie an, wo jedem Vereinsmitglied das richtige Gegenstück zugeordnet werden musste. Dazwischen wurde es immer mal wieder Zeit für das Quiz des Todes.

Als all diese Herausforderungen mehr oder weniger erfolgreich überstanden waren, wurde den beiden Expeditionsgruppen von dem Geist offenbart, dass sich Verräter unter ihnen befanden. Eine Partie Werwölfe von Düsterwald sollte den Teams die Möglichkeit geben, die schwarzen Schafe zu finden, was ihnen auch gelang. Die Schuldigen wurden hingerichtet und ihre Seelen dem Herren der Unterwelt übergeben. Dann endlich schien der Tempel genug Opfer verlangt zu haben und gab einen Teil des Schatzes frei. Da beide Teams sich exakt gleich gut geschlagen hatten, musste eine letzte Frage des Quiz des Todes die Entscheidung bringen. Das Team um Jones konnte diese Runde für sich entscheiden, nachdem nach anhaltender Diskussion Carsten auf die richtige idee kam, dass es sich bei einem Rhinotilexomanen um einen krankhaften Nasenpoppler handelte. Sofort stürzte sich die siegreiche Fraktion auf den Schatz, zeigte sich aber von ihrer sozialen Seite und überließ die zweite Hälfte ihren unterlegenden Konkurrenten.

Doch das Abenteuer sollte noch nicht vorbei sein. Der größte Teil des geheimen Mayaschatzes wartete noch immer auf seine Finder. Doch diesen konnten sie nur mit vereinten Kräften erreichen. Mit Hilfe der erbeuteten Edelsteine wurden die Seelen der verstorbenen Gefährten frei gekauft, um die letzte Prüfung mit voller Kraft angehen zu können. Und so stellten die beiden Teams ihre Meinungsverschiedenheiten ein und stellten sich zusammen dem letzten Hinderniss: Dem Spinnennetz. Dabei ging es darum, alle Personen auf die andere Seite zu schaffen, wobei jede Masche des Netzes nur eine begrenzte Anzahl an Menschen durchließ. Doch auch diese Aufgabe meisterten sie mit Bravur. So nahmen sie ihren Schatz in Empfangen: Neue Rollenspielregelwerke.

Der Geist konnte endlich Frieden finden, der bessere Archäologe war ermittelt, der Herr der Unterwelt hatte die restlichen Seelen freigegeben und alle Expeditionsteilnehmer freuten sich über ihren Teil des Schatzes. Und so endete die Weihnachtsfeier 2007. Und dieser Bericht auch. Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit...

*Halt! So kann die Story nicht enden, Alter. Friede, Freude, Eierkuchen, aber ich bin tot? Erschossen von diesem Schmalspurcowboy? Den Scheiß glaubt uns doch keiner. Ne, Alter, so geht das echt nicht. Passt mal auf, ich bring jetzt noch einen Schlusssatz, der haut euch die Schädel weg. Und dann ist dieser olle Bericht meinetwegen zuende. Hab sowieso noch was vor. Ich muss diesem Penner, der sich Erzähler schimpft, noch mal die eine oder andere Kopfnuss ziehen. Also, passt auf, Leute, hier kommt mein Schlusssatz:

*Trommelwirbel*

Hey, Alter, mach den Scheiß aus, sonst ballert's hier gleich mal ordentlich, kapiert?

*Stille*

Geht doch. Also, mein krass konkreter Schlusssatz lautet:

Wen ich bei der Weihnachtsfeier 2008 nicht seh' kassiert ne Kopfnuss!
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