Aus RSCT94
Am 30. August 2008 fand - wenn wir die Weihnachtsfeier 2003 dazu zählen - zum fünften Male unser Tag des ungespielten Rollenspiels statt. Die Idee hinter dieser Veranstaltung besagt, dass wir an diesem Tag Systeme ausprobieren, die davor noch nicht bei uns im Verein gespielt worden sind. In diesem Jahr hatten wir uns dazu etwas besonderes überlegt: Der Tag wurde unter das Motto "Dungeons und Unterwelten" gestellt und um uns darauf einzustimmen, besuchten wir am Vormittag zusammen mit dem Verein Hamburger Unterwelten den Tiefbunker unter dem Hamburger Hauptbahnhof. Mit 13 Leuten, darunter auch Björn vom SDNV, besichtigten wir dieses beeindruckende, teilweise auch beklemmende Relikt aus früheren Zeiten. Es ist heute wohl kaum vorstellbar, wie sich die Menschen im Ernstfall eines Atomschlages 14 Tage dort unten verschanzt hätten, in der Gewissheit, dass über ihnen die Heimat in Schutt und Asche liegt und vielleicht für alle Zeiten atomar verseucht ist.
Am frühen Nachmittag kehrten wir dann in unsere Vereinsräume zurück und die Spielrunden fanden wie geplant statt. Angeboten wurden drei verschiedene Systeme:
Engel

Timo leitete das System "Engel", dessen Grundregelwerk sich erst seit kurzer Zeit in unserer Vereinsbibliothek befindet Die Besonderheit an "Engel" ist das sogenannte "Arcana"-System, bei dem statt mit Würfeln durch das Ziehen von Tarotkarten über das Geschehen entscheidet. "Engel" ist ein Erzählspiel, mit dem nicht jeder zurecht kommt... und so entwickelte sich das Abenteuer wohl auch leider in eine Richtung, die Timo selbst nicht erwartet hatte.
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Artesia

Dieses von Marie geleitete Spielsystem basiert auf einem englischsprachigen Comic und ist selbst auch nicht ins Deutsche übersetzt. Das Spiel in einer düsteren Fantasy-Welt war vor allem von dem Intrigenspiel der Charaktere bestimmt, die Marie vorher sorgfältig aufeinander abgestimmt und mit etlichen Konflikten versehen hatte. So hatten wir dann auch ohne einen komplizierten Plot eine nette Runde, bei der vor allem die Absprachen der Helden untereinander und gutes Rollenspiel im Vordergrund standen.
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Traveller

Aus seinem schier unendlich scheinenden Fundus aus Regelwerken hat Carsten diesmal das Rollenspiel "Traveller" gezogen, ein Science-Fiction-System. Für diejenigen, die nicht in seiner Runde mitgespielt haben, wird vor allem in Erinnerung bleiben, dass Marens Charakter das Schicksal ereilte, während der Erschaffung das Zeitliche zu segnen. Sachen gibt's - das Entsetzen darüber sieht man Carsten auf dem Bild merklich an, oder?
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Wir bedanken uns bei den drei Spielleitern für ihre Mühe und den angenehmen Tag, den wir hatten. Ich bin gespannt, ob wir auch im kommenden Jahr noch einen "Tag des ungespielten Rollenspiels" veranstalten können, da es von Jahr zu Jahr schwieriger wird, neue Systeme zu finden, die wir noch nicht kennen.
Einige Bilder von der Führung durch die Hamburger Unterwelten
Diese Bilder sind mit freundlicher Genehmigung des Vereines Hamburger Unterwelten e.V. hier online.
Los ging's um 10 Uhr 30 am Bahnhof Tornesch.
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Hier bekommen wir erste Infos zur Anlage.
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Gleich geht es hinunter in die Tiefe.
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Am Eingang ist dieses Schild zu sehen.
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In einem der ersten Räume.
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Ein lauschiges Schlafzimmer sieht anders aus.
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Heiko probiert eines der Betten aus.
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Für knapp 2.500 Menschen gab es 2 (!) dieser Kochstellen.
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Die Schutztüren der Schleusenkammer.
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Unser Führer erklärt uns den Aufbau des Eingangsbereiches.
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Auch die "Krankenstation" war eher karg.
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Das Schlafen war in 8-Stunden-Schichten geplant.
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Ein Blick auf die Technik.
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Hurra - das Tageslicht hat uns wieder.
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Sven und Heiko während der Rückfahrt.
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Bald sind wir wieder daheim.
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