Sommerfest am 19. Juli 2010
Aus RSCT94
Petrus, der Wettergott, oder wie auch immer ihr ihn nennen mögt, meinte es in diesem Jahr leider nicht allzu gut mir uns. Nachdem wir die beiden Wochen vorher immer bestes Wetter hatten, begrüßte uns das Wochenende des diesjährigen Sommerfestes leider mit frischen 14 Grad Celsius Maximaltemperatur, zahlreichen Regenschauern und einem böigen Wind. Wir hatten also nicht die besten Voraussetzungen, um zusammen mit Gleichgesinnten einen entspannten Grillnachmittag zu verbringen. Um es vorweg zu nehmen: Unseren Spaß hatten wir natürlich trotzdem, auch wenn man diesmal das "Sommer" aus dem Wort "Sommerfest" wohl auch streichen konnte. Gegen 14 Uhr etwa tummelten sich bereits zahlreiche Rollenspieler in und vor unseren Vereinsräumen. Neben zahlreichen Vereinsmitgliedern konnten wir in diesem Jahr auch etliche unserer Freunde vom SDNV begrüßen, namentlich Rebecca, Andi, Jan-Henrik, Björn, Jost und Sebastian. Diese wackeren sechs hatten den weiten Weg aus Hamburg auf sich genommen, um unseren kleinen Dorffest den "mondänen Touch der Großstadt" zu verleihen, wie scherzhaft angemerkt wurde. Nach einer kurzen Verzögerung, die mit einigen Kartenspielrunden gut überbrückt werden konnte, brutzelten bald schon die ersten Stücke toten Tieres auf unserem vereinseigenen Schwenkgrill. Dieser sollte für die nächsten Stunden auch im Dauerbetrieb bleiben, so dass niemand hungrig nach Hause fahren musste. Dazu gab's ein paar Beilagen und neben den obligatorischen Softdrinks auch ein paar isotonische Sportdrinks aus den Häusern Guinness und Strongbow. Erwähnen muss ich auch unbedingt die scharfe Chili-Sauce mit der Aufschrift "100 % Pain", die Andi mitgebracht hatte. Während Ian nach deren Genuss mit hochrotem Kopf und tränenden Augen schnell in Richtung Toilette verschwand, entlockte diese Heiko tatsächlich ein müdes "Ja, ist ein wenig würzig". Jedem eben das seine. Abends dann, es muss wohl gegen 19 Uhr gewesen sein, waren dann auch die letzten hungrigen Mägen versorgt - was z.B. im Falle von Björn gar nicht so einfach ist. Es wird wohl niemanden überraschen, dass sich danach noch einige spontane Rollenspielrunden bildeten. Wenn ich mich recht entsinne, lief zumindest eine Shadowrun-Session bis spät in die Nacht, über deren Inhalt ich leider nichts sagen kann. Ich leitete parallel dazu eine Runde DSA. Dieses Abenteuer entführte meine Gruppe in das nördliche Bornland, wo sie Bekanntschaft mit... ich nenne es einmal "Ungeziefer" machte. Den alles entscheidenden Endkampf gewannen die Helden denkbar knapp und konnten sich daraufhin über eine nette Belohnung in Form von Abenteuerpunkten freuen. Ich glaube, es liefen noch weitere Runden, zu denen ich allerdings auch nichts mehr sagen kann. Erst spät in der Nacht lösten sich alle Gruppen nach und nach auf und jeder konnte seinen Weg in Richtung Heimat wieder antreten. Fazit: Das diesjährige Sommerfest war okay, aber im nächsten Jahr würde ich mir doch wieder besseres Wetter wünschen. Unser Dank geht an alle anwesenden Vereinsmitglieder und natürlich auch an unsere Besucher, die immer gerne bei uns willkommen sind. Ich denke, man wird sich nicht erst im nächsten Jahr wieder sehen! Sven |
