Rat Con 10

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Bericht - Bildergalerie - Mein erster Bericht - Waldelfchen auf großer Tour


26. bis 28. August 2005
Rat Con 2005 in Dortmund
Bild:RatCon_2005.jpg
Zum Geleit: Der vorliegende Text beschreibt die Erlebnisse einer kleinen Schar Rollenspieler auf
der Rat Con 2005. Dieser Bericht ist nicht objektiv und sicherlich auch nicht vollständig, will es 
aber auch gar nicht sein. Alle, die aber gerne wissen möchten, was der gemeine Norddeutsche an so 
einem Wochenende in Dortmund getrieben hat, kann an dieser Stelle beruhigt weiter lesen.

Inhaltsverzeichnis

Alle Jahre wieder...

... verlassen einige Mitglieder des Rollenspielclubs Tornesch 94 ihre angestammte Heimat, um sich in fremden Gefilden auf diversen Conventions zu tummeln, dort hemmungslos ihrem Hobby nachzugehen, neue Leute kennen zu lernen und teilweise abstruse Spielsysteme auszuprobieren. So war es dann auch keine Frage, dass in diesem Jahr auch die hauseigene Convention der Firma Fanpro ihren Weg in unseren Terminkalender gefunden hatte.

Freitag

Am 26. August, kurz nach der Mittagszeit, brachen Walter, Mirko, Mona, Lilli, Merten, Mirco und euer treuer Berichterstatter (Sven) in zwei Autos von Tornesch und Umgebung mit Sack, Pack und Isomatte auf, um die gut 400 Kilometer nach Dortmund zurück zu legen. Auf der Fahrt sammelten wir noch Kai in Altona und Mischa in Zeven ein und waren damit vollzählig. Das ganze dauerte leider ein wenig länger als erwartet (Dran denken: Pappnasigkeit ist keine Tugend.), so dass wir erst gegen 18.45 Uhr am Fritz-Henßler-Haus aufschlugen. Da die Convention bereits begonnen hatte, fehlte somit wenigstens die lange Warteschlange vor dem Eingang, so dass diejenigen von uns, die nicht auf der Gästeliste des Veranstalters standen, gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte (10,- Euro für alle drei Tage) an den Gardisten am Eingang vorbeikamen.

Ich bin ja in diesem Jahr bereits zum fünften Male auf dem Rat Con gewesen und immer wieder, wenn ich das Fritz-Henßler-Haus betrete, habe ich diesen vertrauten Eindruck: Es ist alles beim alten geblieben. Während wir beim Nord Con ja in jedem Jahr wegen Umbauarbeiten, wechselnden Händlern und plötzlich geschlossenen Räumen flexibel sein müssen, kann man sich beim Rat Con darauf verlassen, dass so gut wie alles am selben Fleck zu finden ist, wo man es im letzten Jahr gesehen hat. Dies gilt sowohl für die Stände als auch für Kleinigkeiten wie etwa das Glücksrad. Ich könnte jetzt auf meinen Bericht vom letzten Jahr verweisen, für alle Neuleser hier aber eine Kurzbeschreibung:

Das Fritz-Henßler-Haus liegt in unmittelbarer Nähe der Dortmunder Innenstadt und wird an "normalen" Tagen für Veranstaltungen aller Art genutzt. Mit seinen vielen (Klassen-) Räumen eignet es sich für eine Rollenspiel-Convention natürlich sehr gut, da hier viele Spielrunden untergebracht werden können. Was zunächst aber ins Auge fällt, sind die Stände der Händler im Erdgeschoss. Regelwerke, Würfel, Bücher, Plüschtiere, echte Schwerter - hier kann man eigentlich alles bekommen, was das Rollenspielerherz so begehrt. Ebenfalls im Erdgeschoss gelegen ist auch der große Kinosaal, dessen Bühne - trotz der doch recht unbequemen Bestuhlung - für größere Workshops und Vorführungen wie geschaffen ist. Direkt gegenüber befindet sich ein kleines Café, in dem der hungrige Gast vom freundlichen Personal mit kalten und warmen Speisen zu sehr fairen Preisen versorgt wurde.

Das Kellergeschoss wartete wie immer mit einer Turnhalle für Übernachtungen, den sanitären Einrichtungen und weiteren lauschigen Ecken für Spielrunden auf. Alles war also wie gehabt - leider auch die Aushänge der Spielrunden, die nach wie vor an einer recht engen Stelle in einem Treppenhaus platziert wurden. Hier sollte man sich für das nächste Jahr einen anderen Ort überlegen, da an dieser engen Stelle das Gedrängel doch ein wenig an den Nerven zehrte. Ansonsten fiel die Spielrundenorganisation dank des neuen Datenbanksystems diesmal positiv auf, da die Zuweisung von Tischen im Gegensatz zu den letzten Jahren diesmal problemloser lief. Zwar noch nicht perfekt, aber ein Schritt in eine gute Richtung.

Negativ fiel mir - wieder einmal - das Fehlen eines Programmheftes auf. Ein solches halte ich bei größeren Conventions eigentlich für Pflicht (Ja, selbst beim ConTor haben wir eines...), beim Rat Con wurde es vor einigen Jahren allerdings abgeschafft. Warum, das ist mir bis heute ein Rätsel. So musste man sich die Uhrzeiten für Lesungen, Workshops usw. bereits zuhause aus von der Homepage herunterladen und ausdrucken oder einen der (wenigen) Aushänge suchen. Das geht auch deutlich komfortabler.

Ingesamt hatte ich den Eindruck, als wären in diesem Jahr weniger Besucher da als 2004. Nach Angaben des Veranstalters waren es "über 1.800 Besucher". Dies ist allerdings auch positiv zu sehen, da sich das sonst übliche Gedrängel diesmal in Grenzen hielt und man sich meistens relativ frei bewegen konnte, ohne gleich mit einem Dutzend anderer Leute zusammen zu stoßen.

Wir stellten unsere Rucksäcke erst einmal irgendwo im Gebäude ab und machten uns dann in die Innenstadt auf, um wie auch in den letzten Jahren bei Pizza Hut unser erstes Mahl in Dortmund gemeinsam einzunehmen. Eine gute Weile und drei verzehrte Wagenrad-Pizzen später trudelten wir dann so langsam wieder im Henßler-Haus ein und begannen, uns in alle Winde zu zerstreuen. Walter etwa leitete draußen einige Runden "Werwölfe vom Düsterwald", an der auch einige von uns teilnahmen. Da ich am Aushang leider keine interessante Runde entdecken konnte, trieb ich mich einige Zeit am Stand der Spielrundenorga herum und konnte so einen Platz bei einer Call-of-Cthulhu-Runde ergattern, die gegen 22.30 Uhr begann. Leider habe ich den Namen des Spielleiters vergessen, in Erinnerung geblieben ist mir allerdings, dass der größte Teil der Runde aus dem Saarland stammte - eine Horror-Geschichte im besten Heinz-Becker-Dialekt ist aber auch einmal eine erfrischende Sache. Auf jeden Fall erwiesen sich Spielleiter und Mitspieler als spaßige Zeitgenossen, so dass ich bereits an diesem ersten Tag einige Stunden entspanntes Rollenspiel auf der Haben-Seite verbuchen konnte.

Gegen 3.00 Uhr fand die Runde dann ein Ende. Eigentlich wollte ich zu diesem Zeitpunkt ja schon meinen Schlafsack aufsuchen, zufällig lief ich aber Lilli und Mirco über den Weg. Da diese noch nicht müde waren, entschlossen wir uns, noch kurz bei McDonald's am Hauptbahnhof vorbei zu gehen und dann ein wenig durch die Innenstadt zu laufen. Erst um 4.30 Uhr war dann auch für uns Schluss und wir kehrten zum Veranstaltungsgebäude zurück, wo wir uns in einem eher ungemütlichen Kellerflur zur Ruhe legten. Wie immer lagen schlafende Leute mit ihren Sachen kreuz und quer teilweise an den unmöglichsten Stellen verteilt im gesamten Gebäude, so dass wir überhaupt froh sein konnten, einen doch relativ abgeschiedenen Platz gefunden zu haben...

Samstag

Geweckt von einigen lärmenden Shadowrun-Deppen krabbelte ich etwa vier Stunden später aus meinem Schlafsack und fluchte erst einmal über die Leute, die in der Nacht unvorsichtigerweise über meine Sachen gelatscht waren. Eine Dusche später war ich schon besser gelaunt und machte mich erst einmal alleine in die Stadt auf, um eine aktuelle Zeitung und ein Frühstück zu organisieren. Pünktlich kurz vor 10 Uhr war ich wieder zurück und das war auch gut so, denn bereits am Vorabend hatte ich mich für eine Runde "Kleine Helden" eingetragen, die gleich beginnen sollte. Bei diesem System handelt es sich um eine modifizierte DSA-Variante, bei dem man nicht normale Helden, sondern kleine Kinder darstellt, deren Eigenschafts- und Talentwerte natürlich viel niedriger sind als man es gewohnt ist. Geleitet wurde das Abenteuer von Dennis Engelhard, dem Entwickler und Webmaster der dazu gehörenden Homepage. Ich selbst spielte den 11jährigen Sohn eines Krämers. Neben mir waren neben drei weiteren Spielern Mirco und Lilli mit von der Partie und am Ende waren wir uns alle einig: "Kleine Helden" ist eine nette Idee, mit der sich vielleicht keine epischen Abenteuer spielen lassen, aber doch die eine oder andere kurzweilige Runde. Während der vier Stunden, die wir spielten, mussten wir diverse Mutproben bestehen, um als Bande in unserer Heimatstadt Uhdenberg akzeptiert zu werden. Ein Lob geht an dieser Stelle an den Spielleiter und sämtliche Mitspieler, die ihre Rollen allesamt sehr witzig interpretierten.

Es war nun also 14 Uhr und unser Weg führte uns zurück zu den Spielrundenaushängen. Dort fand sich zumindest für Lilli und mich nichts interessantes, so dass wir beschlossen, die nächste Zeit mit einer eigenen Spielrunde zu überbrücken. Wir einigten uns auf Lilli als Spielleiterin und kurze Zeit später hing ein Aushang zu einer improvisierten DSA-Runde am schwarzen Brett. Für diese fanden sich neben mir schnell einige Spieler ein. Das Abenteuer führte unsere Gruppe in eine kleine Stadt mitten im Nirgendwo, wo wir einigen Geistererscheinungen auf den Grund gingen. Mit Schmunzeln musste ich feststellen, dass Lilli dabei etliche Ideen aus meinen Abenteuern der letzten Woche recycelte. Durch das gute Spiel der Gruppe entwickelte sich eine recht stimmungsvolle Runde, die aus Zeitgründen allerdings ein wenig unbefriedigendes Ende fand. Vielleicht fehlt Lilli hier noch ein wenig Erfahrung, um ein schnelles, aber dennoch schlüssiges Ende improvisieren zu können, aber insgesamt gesehen hat sie sich doch sehr wacker geschlagen.

Warum wir so plötzlich Schluss machen mussten? Nun, um 18 Uhr begann im Kinosaal das große "Dr. Brain"-Quiz zum 10jährigen Jubiläum des RatCon. 16 Teilnehmer konnten hier bei teilweise sehr kniffligen Fragen ihr Wissen zum Thema Rollenspiele unter Beweis stellen. Mit von der Partie war auch unsere kleine Lilli - allerdings eher zufällig, da Mischa sie zum genau richtigen Zeitpunkt in die Seite gekniffen hatte und sie mit einem spitzen Schrei von ihrem Sitz aufsprang, als gerade Teilnehmer gesucht wurden. So holte Florian Don-Schauen sie direkt auf die Bühne, wo sie sich trotz partieller Verplantheit eigentlich recht wacker schlug. Schade nur, dass ihre Gruppe bei einer Risiko-Frage die Comic-Figur Gilly (aus "Dork Tower") nicht erkannte und so die Chance verpasste, die eigentliche Punktezahl zu verdoppeln. Am Ende gewann dann einer dieser Rollenspiel-Nerds, die scheinbar sämtliche Regelwerke auswendig kennen. Das ist nicht böse gemeint, versetzt mich aber immer wieder in Erstaunen. Unterbrochen wurde die Fragerunde übrigens - wie auch im letzten Jahr - von den "Werbepausen", die wieder von Patrick fritz sehr humorvoll vorgetragen wurden. Mehr davon! Das Quiz insgesamt erwies sich als spaßige Veranstaltung, musste am Ende aber etwas gekürzt werden, da um 20 Uhr die Kinonacht beginnen sollte und dafür der Saal geräumt werden musste. Vielleicht sollte man im nächsten Jahr bei einer ähnlichen Sache bereits im Vorwege mehr Zeit einplanen.

Kinonacht? Ja, auch in diesem Jahr wurde der Kinosaal in der Nacht von Samstag auf Sonntag wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben. In einem Rutsch liefen in dieser Nacht die Filme "Troya", "Batman Begins", "Constantine" und "Hellboy". Da ich Troya schon kannte (und für "eher mittelprächtig" befunden hatte), machte ich mich mit Mirko, Mona, Mischa und Kai in die Stadt auf, um dort entspannt einige Cocktails zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Dies stellte sich als sehr gute Idee heraus.

Mehr oder weniger pünktlich zum Beginn von "Batman Begins" waren wir dann wieder im Henßlerhaus, da Kai und ich uns diesen Film angucken wollten. Vielleicht hätten wir stattdessen noch weitere Cocktails vernichten sollen, denn der Streifen stellte sich als eher enttäuschend heraus. Mitten im Film, um 0.00 Uhr, bekam ich dann von den Mitgereisten noch ein kleines Ständchen und einen improvisierten Kuchen (Nutella-Brötchen mit Kerze drin), denn ich hatte es wieder einmal geschafft, während einer Convention Geburtstag zu haben. Grandiose Sache.

Der etwas langweilige Film hatte mir für diesen Tag dann den Rest gegeben und gegen 2.00 Uhr suchte ich dann erneut meinen Schlafsack auf, um am letzten Tag einigermaßen fit zu sein.

Sonntag

Ich schlage die Augen auf. Erneut lärmen die Shadowrunner. Wieder ist jemand über meine Sachen gelatscht, dabei aber gestolpert und hat sich das Genick gebrochen. Seine erkaltete Leiche liegt direkt neben mir. Ich gönne ihm dies. Oder habe ich das nur geträumt? Nun, auf jeden Fall gönne ich mir erst einmal eine Dusche und gehe dann ins Café, um ein Frühstück einzunehmen. Dort finden sich nach einiger Zeit auch Merten, Lilli, Mona und Mirko ein. Lilli und ich haben kurze Zeit später Glück und erreichen beim Auswürfeln für das große MPA der Alveraniare ("Der Plan des Väterchens") niedrige Zahlen, so dass wir zwei der begehrten Plätze ergattern können. Der restliche Tag war also ab diesem Zeitpunkt verplant.

Bereits im letzten Jahr hatte ich am Sonntag am MPA teilgenommen, doch während es uns 2004 in das ferne Gjalskerland vertrieb, erlebten die Helden der sechs parallelen Gruppen in diesem Jahr ein spannendes Abenteuer im Mittelreich. Ich selbst landete dabei in der Gruppe von Patrick "Paddy" Fritz, der seine Sache wie immer sehr gut machte uns und mit viel Witz und Phantasie durch das Abenteuer lotste. Auch die gesamte Spielrunde (darunter u.a. Björn vom SDNV) erwies sich als äußerst kreativ, so dass Patrick sich teilweise nur zurücklehnen musste, um uns zuzuhören, wie unsere Charaktere in ihren Rollen aufgingen.

Der gesamte Plot des Abenteuers wird auf der Homepage der Alveraniare veröffentlicht, daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Im "Wirtshaus zum Schwarzen Keiler" bekommt unsere Gruppe von einem zwergischen Geoden den Auftrag, ein altes Angrosch-Heiligtum bei Wehrheim wieder zu aktivieren, um so einen Schutz vor den sich ausbreitenden Schwarzen Landen zu schaffen. Hierfür werden Manifestationen der Elemente und eine mysteriöse Stele benötigt, die von den verschiedenen Gruppen zu beschaffen sind. Unserer Runde bekommt den Auftrag, sich um das Element Humus zu kümmern. Wer jetzt aber denkt, wir müssen einfach nur ein wenig Erde besorgen, der täuscht sich: Ausgerechnet einen Sproß des legendären Urhopfens der Ferdoker Brauerei gilt es zu beschaffe! Da die zwergischen Brauer diesen natürlich wie ihren Augapfel hüten, müssen wir uns schon ein wenig anstrengen, um letzten Endes dann doch irgendwie an diese streng bewachte Pflanze im tiefsten Keller der Brauerei zu gelangen. Dass dabei einige nicht ganz so legale Methoden eine Rolle spielen, mag der eine oder andere ja vermuten, warum ein zünftiges "Besäufnis für das Wohle des Reiches" eine ebenso wichtige Rolle spielt, sei der Phantasie des Lesers überlassen.

In einer verlassenen Abtei stoßen die verschiedenen Gruppen dann zusammen, um Zeugen eines mächtigen Rituals zu werden. Allerdings hat auch der Feind Wind von unseren Plänen bekommen und bestürmt die Abtei mit seinen Truppen, woraus sich ein furioses Kampfgetümmel ergibt. Diese große Schlussszene war von den Alveraniaren sehr gut organisiert und hat allgemein viel Spaß gemacht. Natürlich schlugen wir die Feinde dank taktischer und kämpferischer Meisterleistungen zurück. Exakt 492 Abenteuerpunkte, eine Menge Applaus für die Veranstalter und eine nettes Erinnerungsstück später war es dann auch schon 18 Uhr und das Abenteuer damit beendet.

Wir versammelten uns also nach und nach am Eingang des Gebäudes, in dem bereits fleißig abgebaut wurde. Die Rückfahrt verlief dann ohne Probleme, so dass wir gegen 22.30 Uhr wieder die Heimat erreichten.

Fazit

Wie immer am Ende eines solchen Erlebnisberichtes erlaube ich mir, ein kurzes Fazit zu ziehen. In den letzten Jahren hatte die Rat Con bei mir ja immer einen zwiegespaltenen Eindruck hinterlassen. Auf der einen Seite ist eine Veranstaltung dieser Größenordnung immer eine interessante Sache, auf der anderen waren die Probleme mit den (knappen) Spielrunden in all den Jahren ja immer ein wenig frustrierend. Dieses habe ich in diesem Jahr durch die Umstellungen nicht mehr als so schlimm empfunden, auch wenn hier sicherlich noch einiges verbessert werden kann. Typische Probleme wie zu laute oder zu enge Plätze für Spieltische oder nicht ganz so saubere Toiletten kennt wohl jede Convention, so dass mein Gesamteindruck doch recht positiv ausfällt und ich persönlich wohl von der besten Rat Con seit 2001 sprechen kann. Leider habe ich aus Zeitgründen an den zahlreichen angebotenen Veranstaltungen (z.B. das mittlerweile klassische Hadmar-von-Wieser-Happening am Sonntag) nicht teilnehmen können, so dass ich mir kein Urteil darüber erlauben kann. Die auf der Homepage veröffentlichten Workshops klangen allerdings teilweise recht interessant, so dass wohl für jeden etwas dabei war, der gerade nichts spielen wollte. Zu den bereits bemängelnden fehlenden Programmheften (s.o.) ist als Kritikpunkt - wo wir gerade dabei sind - die Homepage zur Veranstaltung zu nennen, die leider mit nur wenigen Vorankündigungen aufwartete. Hier kann man noch deutlich mehr herausholen, um noch mehr Besucher vorab neugierig zu machen und Gäste anzulocken.

Das sind aber noch Feinheiten, die man sich für die nächsten Jahre vornehmen sollte. Alles in allem war die Rat Con aber eine gelungene Veranstaltung, die ich auch 2006 wieder besuchen werde.

Sven

Zu den Bildern geht es hier...
Zwei weitere Erlebnisberichte findet ihr hier und hier.
Ihr wart auch auf der Rat Con, hattet andere Eindrücke oder habt euch sogar auf einem der Fotos 
wieder erkannt? Dann mailt mir doch einfach oder meldet euch in unserem Forum, denn Feedback zu
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