ConTor:Interview mit Mirco

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Walter: Schönen guten Tag, Herr Schubert. nett, daß sie sich unter vorgehaltener Waffe freiwillig dazu bereiterklärt haben, bei ConTor 2004 als Helfer zu fungieren. Sie sind doch sicherlich stolz auf ihr derartiges soziales Engagement für diese gute Sache, oder?

Mirco: Kein Problem, manche Argumente überzeugen mich ziemlich schnell... Aber ernsthaft, wir alle (der Verein, die Orga und die Helfer) können natürlich erst stolz auf unser Engagement und die Leistungen sein, wenn das ganze vorüber ist und das meiste so funktioniert hat, wie wir es uns vorgestellt haben. Ich halte eigentlich nichts davon, im voraus auf etwas stolz zu sein, was man mal leisten wird, zumal einem über so einen Zeitraum hinweg noch einiges zustoßen kann. Natürlich ohne jetzt pessimistisch klingen zu wollen.

W: Nun sind sie ja als Helfer dabei, aber gibt es denn auch schon ein Fachgebiet dem sie sich zu widmen gedenken? Toiletten? Rundenorga? Kinderbetreuung? Küche?

M: Ich hatte bis auf diese noch keine konkrete Frage, in welchem Bereich ich eingesetzt werden möchte. Ich habe allerdings angeboten, ein Blaue Mappe Abenteuer zu leiten, wenn mir bis dahin eines einfällt. Bei der Rundenorga würde ich ansonsten gerne mitmachen Du kannst übrigens Du schreiben. Ich mache das auch so, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

W: Nun, Herr Schubert, warum meinen sie denn, daß ConTor ein großer Erfolg werden wird und welche Dinge möchten sie bei dieser Veranstaltung besonders werbend herausstellen?

M: Aus ihrer Frage meine ich herauszulesen, dass Sie von meiner grundsätzlich optimistischen Einstellung zu vielen Dingen gehört haben. Ich würde die Erfolgsaussicht mal so darstellen: Es kann nur besser werden. Es gab den ConTor vorher überhaupt nicht. Was ich selbst am ConTor besonders gelungen finde, was sich aber nicht unbedingt lohnt, werbend herausgestellt zu werden, ist, dass ich nicht so weit fahren muss ;) Ansonsten würde ich den Haufen Gaststars hervorheben, den die Orga sicherlich eingeladen hat, um Autorenrunden zu leiten bzw. Diskussionen abzuhalten, aber in dieser Hinsicht bin ich etwas uninformiert...

W: Ähm.....Gaststars? Autorenrunden? Workshops? Diskussionen? Ähm..nun ja.... das klingt ja sehr vielversprechend..... (Mental note: Etwas derartiges beim nächsten Orga-Treffen vorschlagen). Wie sieht es denn bei ihnen eigentlich mit der Con-Erfahrung aus? Sind sie eigentlich erfahren und qualifiziert genug, eine derartig eminent wichtige Rolle in einer Orga mit der ihnen eigenen Kompetenz und ihrem gefürchteten Elan auszufüllen?

M: Ich war auf Conventions (NordCon, RatCon, Odyssee, UniCon), aber eher als Gast, weniger als Organisator oder Helfer. Mir bleibt wenig mehr, als mit Optimismus und notfalls einer Menge Improvisationstalent, wenn ich denn sowas habe, an die Sache heran zu gehen. Wenn ich dieses Interview überstanden habe, ist das schlimmste sicher schon überstanden ;)

W: Nun denn, dann will ich sie auch nicht weiter quälen und gleich zur letzten Frage kommen: Wieso? ....oder anders: Weshalb? ....oder besser formuliert: Warum?

M: Ich mag nicht besonders gern interviewt werden, sondern halte mich lieber ein bisschen im Hintergrund. Und richtig berühmt sein wäre für mich unerträglich. Den Rollenspielverein nach außen hin zu repräsentieren, überlasse ich lieber anderen. Ihnen zum Beispiel und dem Vorstand.

W: Dann danke ich Ihnen für dieses Interview.

Das Interview führt Stefan 'Walter" Unger.

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