Blaue Mappe:Völker/Smills/Blu’asghra Geno’rra
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Die Blu’asghra Geno’rra sind jüngste smillsche Kultur. Im Jahr 666 vor G.d.R. verließen einige hundert Blu’asghra ihre Heimat die Blutberge. Sie verachten ihre Brüder und Schwestern, die Blu’asghra, welche sie für blutrünstig und grausam erachten: Während des Überfalls der Inneren Lande verteidigten die Krieger den Pass über Blutberge erbittert. Es kostetet vielen Blu’asghra das Leben. Die einfachen Handwerke und Gelehrten konnten dieses nicht weiter ertragen, sie wollten die Kämpfe beenden, konnten sich aber nicht durchsetzen. Aus Protest verließen sie die Hallen ihrer Vorfahren und zogen in den Süden.
Sie erreichten die Lehmberge und stellten fest, dass sich hier noch keine Smills niedergelassen hatten. Also arrangierten sie sich mit den Ureinwohnern und den Bedingungen in diesem kleinen Gebirge. Seit diesen Tagen nennen sie sich Blu’asghra Geno’rra, was soviel wie die „friedlichen Blu’asghra“ bedeutet.
Verbreitungsgebiet
Die Geno’rra leben in den Lehmbergen und da diese nicht sehr viele massive Gesteinsformationen aufweisen, sondern hauptsächlich aus Lehm und weichen Sandsteinen bestehen, leben sie an der Oberfläche. Sie sind die einzige smillsche Kultur, welche nie eine unterirdische Stadt errichtet hat. Sie leben in Dorfgemeinschaften mit einigen hundert Einwohnern. Ihre Dörfer bestehen aus zahlreichen, für Außenstehende verwirrend verschachtelten Lehmhäusern. Die Gassen sind schmal; es gibt viele Treppe, man geht über Dächer und Flure. Windfänge sorgen für eine ausreichende Belüftung der Häuser. Diese Art der Dörfer haben sie von den Ureinwohner der Region abgeguckt und so zwei solcher Städte errichtet.
Aussehen
Die Geno’rra haben ein weniger grobschlächtige Erscheinungsbild als die anderen Smillkulturen. Sie haben geradezu feine Gesichtszüge entwickelt und sind auch größer als die anderen Smills. Ihre Hautfarbe ist dunkelbraun mit leicht rotem Anteilen. Sie tragen ihre Haare kurz und rasieren sich sonstige Körperbehaarung komplett ab. Sie tragen leichte, dünne Stoffe, welche sie vor der Gluthitze der Sonne schützt.
Gesellschaft
Die Geno’rra können ihr smillsches Erbe nicht verbergen: auch sie sind vorzügliche Handwerker. Sie verstehen sich insbesondere auf Töpfereien, Porzellan Herstellung und die Glasbläserei. Sie fertigen kleine und feine Kunstwerke aus diesen Materialien.
Sie sind weniger sportlich, als der „gewöhnliche“ Smill. Die Hitze der Sonne verträgt sich nicht sonderlich gut mit körperlicher Ertüchtigung. Daher verbringen ihre Freizeit größtenteils, damit faul in der Sonne zu liegen und Siesta zu halten. In den Abendstunden treffen sie sich zum gemeinsamen feiern. Dann wird zusammen gekocht, gegessen und anschließend Karten gespielt.
Der einzige Sport der hier betrieben wird ist Jor’kahn’schu. Ein für Fremde seltsam anmutender Ausdauersport, welcher in Kavernen betrieben wird. Die Geno’rra schwingen und werfen zwei bis zu einem drittel Smill schwere Keulen durch die Lüfte, dabei folgen sie bestimmten traditionellen Figuren und Mustern, welche ihnen vom Jor’kahn angesagt werden. Der Jor’kahn schlägt die ganze Zeit über Rhythmen auf einer Trommel.
Sie haben viele Verhaltenweisen ihrer Schwestern und Brüder abgelegt, welche auf der Lebensweise in den unterirdischen Städten beruhen. Eine der wenigen Traditionen, welche sie aus den Blutbergen mitgebracht haben, ist die Bestattung ihrer Toten: Sie balsamieren die Toten ein und bahren sie dann auf den Totentürmen auf. Die Toten werden immer auf die oberste Stufe der Pyramidenartigen Gebäude gelegt; ältere Leichname wandern Stufe für Stufe nach unten. Erreicht ein Leichnam schließlich die unterste Stufe, wird er in die Katakomben überführt. Die Katakomben sind die einzigen unterirdischen Anlagen, welche die Geno’rra anlegen.
