Blaue Mappe:Völker/Smills/Blu’asghra
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Verbreitung
Wie eine drohende Mauer erheben sich die sogenannten Blutberge, um das Land Cantaria von seinen östlichen Nachbarn zu trennen. Wie der stellenweise bis sechstausend Schritt Gebirgszug zu seinem Namen kam, ist heute unbekannt, doch mag dies sicherlich an den tausend Leben liegen, die hier bereits im Kampf gegen die unbezwingbare Natur ihr Leben gelassen haben. Eine weitaus weniger spektakuläre Erklärung sind die großen Kupfervorkommen hier, welche im Tagebau gewonnen werden können und die bei der richtigen Sonnenbestrahlung dem Gebirge einen rötlichen Schimmer verleihen.
Gerade diese Kupfervorkommen sind es, welche die Blutberge für viele interessant macht. Seit Jahrhunderten sind immer wieder Smills und Menschen in dieses wilde Gebiet gezogen, um den wertvollen Rohstoff abzubauen. Viele fanden dabei den Tod, doch andere hatten auch Erfolg und entstand die Kultur und die Städte der Blu’asghra.
Außer diesen wenigen gastlichen Orten sind die Blutberge kein Gebiet für Wanderer. Bis zur Schneegrenze sind sie von undurchdringlichen Wäldern bedeckt, in denen höchstens Orks und Affenmenschen ihr zuhause gefunden haben. Je höher man kommt, desto karger ist die Vegetation, bis man schließlich zu den schneebedeckten Gipfeln des Gebirges kommt. Diese namenlosen Hünen blicken für alle Ewigkeit auf das Land, welches ihnen zu Füßen liegt.
Gesellschaft
Die Blu’asghra sind Krieger. Sie gelten bei anderen Völkern als blutrünstig, unberechenbar und wild. In den Städten der Blu’asghra genießen die Krieger ein besonderes Ansehen. Sie trainieren viel und halten öffentliche Kämpfe in den Arenen der Städte ab. Für diese Gladiatorenkämpfe werden zum einen wilde und gefährliche Tiere auch aus entfernten Gegenden der Welt herangeschafft oder Verbrecher werden als Gegner der Gladiatoren ausgebildet. Die Verbrecher überleben diese Kämpfe meist nur wenige Male, wenn sie jedoch eine lange Zeit am Leben bleiben, können sie auch großes Ansehen und die Freiheit erlangen.
Dieses Kriegerdasein ist während der Besiedelung der Blutberge entstanden, da damals viele Schlachten gegen die Unkreaturen und Unbillen der des Gebirge geschlagen werden mussten. Damals überlebten nur die stärksten und mächtigsten Kämpfer.
Neben dem Kriegerhandwerk gibt es natürlich auch viele Handwerker und Mienenarbeiter in den Städten. Die Bergleute ziehen in die tiefen Schächte der Miene, um die Kupfererze aus den Felsen zu gewinnen. Neben diesen traditionellen Berufen haben sich gerade in den letzen zweihundert Jahren viele Konstrukteure niedergelassen, welche stets auf der Suche nach neuen großartigen Gerätschaften sind.
Aussehen
Die Blu’asghra sind äußerst kräftig. Ihre Bärte halten sie kurz, jedoch noch deutlich sichtbar, um sich von ihren Schwestern und Brüdern in den Lehmbergen zu unterscheiden. Ihr Haut ist sehr fest und schützt sie gegen die Hitze der Schmiedefeuer. Sie haben einen finsteren, stechenden Blick, welcher sehr einschüchternd wirkt.
