Blaue Mappe:Mythologie

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Entstehung der Welt

Am Anfang war das Nichts.
Mogo schenkte Landa das Sein.
Und Landa schenkte Mogo das Sein.
So entstand die Welt.

Und es geschah aber, dass Mogo und Landa langweilig wurde.
Da schenkte der Mogo der Landa die Welt und Landa schenkte dem Mogo die neunzehn Kinder.
Sie ließen die Kinder auf der Welt spielen, sie hatten viel Spaß und tobten viel herum.
So entstanden die großen Gebirge und Ozeane, die Strudel und Stürme, Flüsse und Bäche.

Und es geschah aber, dass den Kindern langweilig wurde. Sie hatten sich Namen gegeben.
Da schenkten ihnen Mogo und Landa die Lebewesen und Pflanzen. Und überließen ihnen die weitere Ausgestaltung.
Ein jeder stürzte sich mit Begeisterung auf die Aufgabe und es schälten sich die Interessen der Kinder heraus.
Ein jeder beschäftigte sich mit einem anderen Aspekt des Seins.

Und es geschah aber, dass den jungen Göttern abermals langweilig wurde.
So zerstritten sie sich und bildeten zwei Parteien: Gut und Böse.
Böse stellte eine gigantische Armeen ihrer Lebewesen auf; Gut stellte eine Armee ihrer Untertanen auf.
Sie führten eine erbitterte Schlacht.

Und es geschah aber, dass die Schlacht ewig währte:
Keines der Lebewesen kannte den Tod.
Die Götter führten ihre Armeen über das Antlitz der Welt.
Dabei entstanden die Wüsten und Dschungel, Wälder und Wiesen.

Und es geschah aber, dass es Tulbot Leid war.
Er schenkte dem Leben den Tod.
Er schenkte dem Leben Traumzeit.
Und so geschah es, dass die Schlacht aus war.

Und so geschah es, dass ein jeder der jungen Götter sich zurückzogen.
An der Seite von Mogo und Lande sitzen sie.
Und sie herrschen über die Welt.

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