Blaue Mappe:Geographie Cantarias

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Landkarte
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Cantaria in ein paar Sätzen zu beschreiben ist ein Ding der Unmöglichkeit. Durch seine enorme Nord-Süd-Ausdehnung gibt es enorme klimatische Unterschiede. Dem gemäßigten Klima im Norden stehen im Süden dampfende Dschungel entgegen. Diese unterschiedlichen Landschaftsformen haben auch die cantarianische Gesellschaft enorm gesprägt; so verwundert es nicht, dass sich vielerorts die Bewohner eher ihrer heimischen Provinz als dem gesamten Staat zugehörig fühlen und die Bewohner anderer Landesteile mißtrauisch beäugen.

Trotz einer Siedlungsgeschichte, die gute 5.000 Jahre zurückreicht, ist Cantaria immer noch ein Land, in dem der Wanderer Tage, ja sogar Wochen reisen kann, ohne auf ein Dorf oder gar eine größere Stadt zu treffen. Das Leben spielt sich weitestgehend in den großen Städten ab, die sich trotzig wie kleine Inseln der Zivilisation innerhalb der Wildnis erheben. Verbunden werden diese Städte durch ein Netz aus mehr oder weniger gut erhaltenen Straßen, durch die der Zusammenhalt des Reiches überhaupt erst gewährleistet ist. Doch wehe dem, der seine eigentliche Reiseroute verläßt und sich in die finsteren Wälder oder unwegsamen Gebirgsketten bewegt - schon so mancher Wanderer ist nicht mehr von einer solchen Reise zurück gekehrt. Doch oftmals bergen gerade diese weißen Flecken der Zivilisation so manche Überraschung - wer vermag schon zu sagen, ob sich hinter dem unerforschten Berg nicht eine Stadt befindet, deren Bewohner die Abgeschiedenheit einem zivilisierten Leben vorziehen?

Cantaria kann man nicht in einem Jahr erleben, ja, manche sagen sogar, ein ganzes Leben reiche dafür nicht aus. Trotzdem wagen wir einen kleinen Blick auf die bestimmenden Merkmale des Landes...
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