... und zum Dritten
Aus RSCT94
Freitag
Am Freitag Mittag machte sich Carsten in Tornesch auf seine Mitfahrer einzusammeln (Lilli, Timo und mich). Mischa holten wir in Harburg ab. Es wird manche in maßloses Erstaunen versetzen, aber es ist wahr: Mischa war vor uns am Treffpunkt. Ein großer Schritt, um den Titel "Pappnase" vielleicht irgendwann abzustreifen. Wie auf dem Bild zu sehen ist, war die Stimmung auf der vollgestopften Rückbank sehr gut.
Marie und Mirco fuhren bei Björn vom SDNV mit. Beide Autos kamen sehr zeitig in Dortmund an und nachdem wir uns kurz mit dem Gemäuer des Fritz-Henßler-Hauses vertraut gemacht hatten, ging die komplette RSCT-Fraktion zu Pizza-Hut. Während wir uns mehr oder oder weniger mit Pizza vollstopften leistete uns Miriam aus Aachen Gesellschaft. Danach löste sich unser Haufen auch schon wieder auf. In der Hofnung, dass eine Werwölfe-Runde angeboten wird, suchte ich die aus den Vorjahren einschlägig bekannten Plätze ab. Aber, wie schon befürchtet, ohne Walter keine Werwölfe vom Düsterwald. Also entschloß ich mich kurzerhand ein DSA-Abenteuer zu leiten. Meine Gruppe war leider etwas zögerlich und so kam ich erst gegen 3 Uhr früh in den Schlafsack. Lilli hatte das Pech, dass Ihr Rucksack geklaut wurde. Ja, es gab dieses Jahr Diebstähle auf der RatCon, von uns war Lilli jedoch die Einzige, die darunter zu leiden hatte.
Samstag
Gegen halb acht öffnete ich meine Augen und stellte fest, dass ich mich trotz unruhigen Schlafes nicht allzu schlecht fühlte. Also nutzte ich mein frühes Erwachen, um eine kurze Runde in Dortmund zu laufen. Nachdem ich einige Reste unseres Pizza-Hut-Mahls weggefrühstückt hatte, würfelten Lilli und ich für das DSA-MPA. Trotz eines schlechteren Wurfes landete Lilli mal wieder in dieser Runde, bei der Ihr Charakter schließlich als Endgegner gegen alle "guten" Charaktere antreten musste. Ich schloß mich einer Degenesis-Runde an. Dieses System ist nicht unbedingt mein Lieblingssystem, aber die Spieler waren sehr engagiert bei der Sache, so dass es doch Spaß machte. Im Anschluß nutzte ich die verbleibende Zeit bis zum SR-Pokerturnier, um die Hälfte des Eintrittspreises zurückzuholen. Voraussetzung dafür war nämlich, dass ich zweimal leite. Auch wenn es dasselbe DSA-Abenteuer wie am Vortag war, war es doch wieder sehr interessant mit anzusehen, wie die Spieler den Mordfall lösen. Um 22 Uhr ging das SR-Pokerturnier los, das dieses Jahr von Timo geleitet wurde, da er letztes Jahr gewonnen hat. Ich flog gleich zu Anfang raus und Timo konnte ebenfalls nicht gewinnen, da er Geber war. Da 23 Uhr etwas früh ist, um auf dem RatCon schlafen zu gehen, wandelte ich noch etwas auf dem Gelände umher. Und siehe da, ich fand etwas interessantes: Eine Werwölfe-Runde, die von einer mir unbekannten Person geleitet wurde. Gleich schloß ich mich der nächsten Partie an, aber die Art und Weise wie der Leiter das Spiel führte war etwas... ungewohnt. Ich muss mich also korrigieren: Wo kein Walter, da keine guten Werwölfe vom Düsterwald. Gegen 1 Uhr verkroch ich mich in meinen Schlafsack.
Sonntag
Dieser Morgen begann mit schlechten Nachrichten: Mehrere Autos von Conbesuchern wurden aufgebrochen. Ich würfelte mal wieder für das MPA und versuchte danach eine Spielrunde zu finden, denn auf Leiten hatte ich überhaupt keine Lust. Leider war keine Unknown Armies-Runde im Angebot und das restliche Spielrundenangebot war sehr dürftig. Um 12 Uhr nahm ich an dem Workshop "Donnersturmrennen" teil. Hier gaben die Autoren einige Infos preis und holten sich vom Publikum Anregungen. Ich werde das Abenteuer 2008 mit Sicherheit spielen, wenn nicht sogar leiten. Um 13.30 spielte ich noch eine nette kleine DSA-Runde mit und um 18 Uhr verließen wir Dortmund wieder gen Norden. Die Fahrt verlief ruhig, wir machten einen Zwischenstopp bei Mc D. und um 23.30 Uhr wurde ich von Carsten als Letzter zu Hause abgesetzt.
Fazit
Die Orga hat die Spielrunden dieses Jahr gut organisiert und die gesamte Con war, abgesehen von den Diebstählen, sehr schön. Ich werde nächstes Jahr mit Sicherheit wieder diese nette, mittelgroße Convention besuchen.
Merten
