"Star Wars 3: Die Rache der Sith" am 21.05.2005
Aus RSCT94
Mal ehrlich: Darth Vader ist cool. Wer hatte diesen Gedanken noch nicht, wenn dieser schwarz gerüstete Hüne sich lichtschwertschwingend im Film durch die Reihen der Rebellen mähte und nebenbei diesem Rotzlöffel Skywalker gestand: "Luke, ich bin dein Vater". Vielleicht hatte George Lucas ja eben diesen Gedankengang, als er die Planungen für den dritten und damit auch letzten Teil der "neuen" Star-Wars-Trilogie plante. Dieser sollte nämlich die Wandlung des "guten" Anakin Skywalker hin zum "bösen" Darth Vader zeigen - und genau diese Erwartung erfüllte der Film dann auch.
Doch ich greife vor. Das Drumherum unseres ersten gemeinsamen Kinobesuchs nach etwas längerer Zeit in aller Kürze: Nach dem Abschluß der Fußball-Bundesliga-Saison traf ich gegen 20.00 Uhr in Uetersen ein. Keine Minute zu früh, denn ein großer Teil der anwesenden Rollenspieler hatte sich bereits im Burg-Theater versammelt, welches in unmittelbarer Nähe des Stadtwerkehauses liegt. Unser Ziel: Den am Mittwoch zuvor angelaufenen neuen Star-Wars-Film gucken. Der unschlagbare Vorteil des Burg Theaters war dabei, dass wir auch 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung noch Karten bekamen. Namentlich waren dies Mirko, Mona, Lilli, Mirco, Daniel, Nicolas, Olli und der Autor dieser bescheidenen Zusammenfassung. Bewaffnet mit Bier, Cola und Popcorn suchten wir uns also unsere Plätze in den Reihen - und landeten schließlich in der allerersten, denn andere zusammenhängende Plätze gab es leider nicht mehr. Nur Mirko und Mona hatten es besser als der Rest, konnten sie den Film doch von zwei vom Kinobetreiber extra für sich bereit gestellten Stühlen verfolgen, die viel weiter hinten standen.
Zum Film an sich brauche ich wohl keine großen Worte mehr verlieren. Kaume eine der 137 Minuten dieses Films kommt ohne aufwendige Tricktechniken zurecht, man wird förmlich erschlagen von den vielen Details und Bewegungen. Überal wuselt und kracht es, so dass man (besonders, wenn man in der ersten Reihe sitzt *seufz*) manchmal fast den Überblick zu verlieren droht. Die Handlung kann m.E. als solide bezeichnet werden, auch wenn mich die Leistungen der Schauspieler (gerade in den Liebesszenen mit Hayden Christensen und Natalie Portman) nicht wirklich überzeugt haben. Aber wen interessiert das schon, wenn man im Kino sitzt und einfach wieder dieses Star-Wars-Feeling hat - nicht so wie bei den alten Filmen, aber irgendwie doch beeindruckend.
Star Wars III ist ein recht düsterer Film, von dem man alles erwarten kann, nur kein Happy End. Vielleicht ist es ja ein Nachteil, dass im Grunde genommen jeder schon vorher wußte, was am Ende des Filmes kommt, aber umso überzeugenden wurde dieses Ende dann letzten Endes auch umgesetzt.
Nach dem Kinobesuch wagte sich der harte Kern (Mirko, Mona, Nicolas, Olli und ich) dann noch ins Bowy, wo wir den Abend gemütlich ausklingen ließen. Star-Wars-Premieren sollte es häufiger geben...
Sven
