"Der Deich-King" am 02.10.2007
Aus RSCT94
In der Vergangenheit haben wir uns ja einige Filme mit Mitgliedern des RSCT zusammen angeguckt. Die auf dieser Homepage beschriebenen Kinopremieren vom "Herrn der Ringe" oder "Star Wars" waren darunter wie auch die nicht näher beschriebene Besuch bei "Spider Man 3" im Cinemaxx. Warum ich nun aber ausgerechnet diesen Film näher beschreibe, obwohl es sich nicht einmal um eine offizielle Premiere handelte? Nun... wer den "Deich-King" gesehen hat, der würde diese Frage vermutlich niemals stellen.
Was ist also dieser sagenumwobene Deich-King? Die Erklärung ist ganz einfach: Man nehme einen lokalen Regisseur (Michael Söth), eine unter Alkoholeinfluß entstandene Idee und einen Haufen typisch norddeutscher Laiendarsteller (u.a. Lotto King Karl, Aale-Dieter, Fettes Brot), mixe dies mit einem Low-Budget einmal kräftig durch und heraus kommt ein ein auf seine vollkommen eigene Art absonderlicher Film.
Die Handlung ist auf der Homepage zum Film wie folgt beschrieben:
Fiete Hansen, ein Landwirt am Deich in einem Dorf in Norddeutschland. Land-Alltag, unerfüllte Wünsche, leidenschaftliche Liebe, Eifersucht und Rock´n´Roll. Das Drehbuch beinhaltet eine wunderbare Mischung der Realitäten des Lebens, die wir alle schon so oder ähnlich erlebt haben. Viele Alltäglichkeiten werden uns durch die ehrlichen, bodenständigen Charaktere in einer ganz speziellen Form erzählt. Natürlich ist es wie so häufig die Liebe und die Frage nach dem eigentlichen Sinn des Lebens, die einen Menschen alle Tugenden und Pflichten vergessen lassen. Auch Fiete sucht lange vergeblich einen Weg aus seinem Alltag. Getroffen von Amors Liebespfeilen verliebt sich Fiete in Susi. Durch sie lernt er den Rock´n´Roll kennen und die Musik wird für Fiete schnell zum Sinnbild für "seine" große weite Welt. Doch auch Lothar hat Susi in sein Herz geschlossen. Fiete beginnt sich nun mehr und mehr aus seinem Umfeld herauszulösen. Die Musik und seine Gitarre haben den Rock´n´Roll-Virus in ihm ausbrechen lassen. Der Deichking bringt die Dinge des Lebens in einer witzigen und einfach norddeutschen Art auf den Punkt.
Die Ehre, sich diesen großartigen Film am 2. Oktober im Uetersener Burg-Theater ansehen zu dürfen, hatten übrigens Walter, Carsten, Maren, Klein-Daniel, Timo, Merten, Christian und Sven. Eine Erfahrung, die diese 8 vermutlich niemals mehr vergessen werden...

